| Glossar:
Eis: - Speiseeis (schweiz. Glacé) ist ein gefrorenes Lebensmittel.
Damit das Eis cremig und nicht pelzig schmeckt, muss dafür gesorgt werden, dass die gefrierenden Wasserkristalle in der Eismischung möglichst klein sind. Daher muss das Speiseeis beim Gefrieren ständig gerührt werden. Dies geschieht meißt in Eismaschinen, die zugleich Kühlung und Rühren bewirken.
Je höher der Fettgehalt und je schneller die Rührgeschwindigkeit, desto kleinere Kristalle erhält man und desto feiner wird das Speiseeis.
Flageolets: - Die gruenen Bohnenkerne sind jung geerntete Saubohnen.
Sie haben in Frankreich (Flageolets) und in Italien (Fave)
Kultstatus.
Falerno del Massico Rosso: - Die Trauben des Falerno del Massico Rosso werden vor der Pressung entrappt. Nach der kohlensauren Aufweichung der Maische verbleibt der Most bei einer Gärtemperatur von 25-26°C für 20-25 Tage auf den Trestern. Es folgt der Abstich und die Vervollständigung der Gärung. Während des Gärvorgangs werden täglich 6-8 Umwälzungen vorgenommen und periodisch die Technik des "delestage" angewandt (dabei wird von der Maische die Flüssigkeit abgesaugt, der Tresterhut nach unten gedrückt und die Flüssigkeit von oben wieder in den Gärtank gepumpt).
Der Ausbau des Falerno del Massico erfolgt in kleinen Holzfässern aus französischer Steineiche aus Allier und in traditionellen Fässern von 100-350Hl. über eine Gesamtdauer von 10-12 Monaten. Degustation:
Farbe: Lebhaftes und tiefes Rubinrot.
Bouquet: Reich und komplex. Es sind drei maßgebliche Bouquet-Komponenten erkennbar: vom schwarzen Obst, von Kirschen bis Pflaumen, von Gewürzen von der Muskatnuss bis zur Vanille und vom blumigen Bouquet mit Anklang nach Veilchen. Im Abgang erkennt man Unterholz und schwarze Früchte gemischt mit Kakao.
Geschmack: Harmonisch von elegantem Körper, mit augesprochener Perönlichkeit, grosser Konzentration und Weichheit; Ein Wein, der mit vollem Recht dem Gotha der wertvollsten Juwelen der italienischen Önologie angehört.
Malbec: - Früher war die Malbec in Bordeaux die beliebteste Rebsorte. Heute haben die französische Weinbauregion Cahors und Argentinien ihr den Rang abgelaufen. Rebsortenrein ausgebaut sind die Weine meist weiche, vollmundige an Merlot erinnernde Weine mit konzentrierter Fruchtfülle, Anklängen von Schokolade und Zedernholz und langem Nachhall.
Marzemino: - Rote Rebsorte aus dem Trentino (Italien). Synonyme: Barzemino und Berzamino (Lombardei), Marzemino Gentile (Trentino). Spätreifende und nicht sehr pilzresistent. Die Weine sind von granatroter Farbe und duften nach Waldfrüchten, Johannisbeeren, Sauerkirschen und auch nach Veilchen. Früher wurden sie auch gelegentlich perlend, ähnlich dem Lambrusco ausgebaut. Seit 1970 gibt es eine DOC für den Marzemino. Jahresproduktion: ca. 10.000 hl. Der Marzemino wird bereits im Don Giovanni von Mozart als „vorzüglicher Wein“ besungen. Erfreute sich zur Entstehungezeit der Oper einer grossen Beliebtheit am Wiener Hof. Die Rebe stammt ursprünglich aus Kleinasien und kam vermutlich durch Trentiner Soldaten, die im Dienste der Republik Venedig standen ins Trentino.
Parfait: - Halbgefrorenes aus Eiern, Zucker, Schlagsahne und Geschmacksbeigaben, dass im Tiefkühler in Formen verfestigt wird. Im Gegensatz zum Eis wird hier die Masse direkt in eine Form gefüllt und gefriert am Stück. Der Anteil der Wasserkristalle ist daher höher als beim Eis. Daher hat Parfait nicht so eine cremeige Konsistenz.
Sancerre: - Mit der Appellation Sancerre dürfen 14 Gemeinden Weine herstellen, wobei die feinsten aus Pouilly, Bué und Chavignol stammen. Weißer Sancerre ist immer trocken, frisch und leicht, der seltene Rosé- oder Rotwein aus Pinot Noir ist ansprechend und kräftig.
Die hellen, leichten und fruchtigen Weine der Appellation Pouilly-sur-Loire aus der Chasselas-Rebe wachsen hier unter idealen Bedingungen auf kalkigen Böden. Ungleich besser sind die Weine mit der zusätzlichen Bezeichnung Pouilly Fumé, die aus der hier Blanc Fumé genannten Sauvignon-Blanc-Rebe stammen und hell, leicht würzig, trocken und zugleich weich geraten und teilweise grünlich schimmern. Sie gehören zu den besten Weißweinen der Loire.
Tandoori: - Ein Tandoori ist ein indischer zylindrischer Holzkohleofen. Das Aussehen kann als Fass ohne Deckel beschrieben werden, in dem das Essen über Holzkohle gehängt wird. Dieser Ofen wird zum Kochen einiger ostindischen Gerichte wie Tandoori-Hühnchen (en:Tandoori Chicken aus dem Punjab) benötigt.
Es kommt ursprünglich aus Indien und wird auch in anderen Teilen Südostasiens verwendet. Das Wort Tandoor (tandoori ist die adjektive Form) stammt von den hindischen Worten Tandu-r und Tannu-r.
Heute wird das Wort Tandoori auch häufig für eine indische Gewürzpaste benutzt.
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